Goldpreis KW 20/2026: Zwei Inflationsschocks – und Gold gibt nach



Gold startete die Woche knapp über dem KW19-Schlusskurs. Dann kamen zwei Inflationszahlen: eine am Dienstag, eine am Mittwoch. Beide lagen deutlich über den Erwartungen. Am Freitag hatte Gold 3,78 Prozent verloren. Gleichzeitig traf Trump in Peking Xi Jinping. China bot Hilfe im Iran-Krieg an. Die Straße von Hormus öffnete sich und genau das hatte in KW19 noch ein Tagesplus von 3,10 Prozent ausgelöst. In KW20 half es nicht. Warum, steht weiter unten.

ALLE PREISE IN US-DOLLAR.

TL;DR – Die Woche in Zahlen

  • KW19-Schluss (Referenz): 151,89 USD/g (Fr 08.05.2026)
  • Wochenhoch: 152,65 USD/g (Montag, 11.05., Tageshoch 4.747,774 USD/oz)
  • Wochentief: 145,02 USD/g (Freitag, 15.05., Tagestief 4.511,4091 USD/oz)
  • Letzter XETRA-Handelskurs: 146,15 USD/g (Freitag, 15.05.)
  • Wochenveränderung: −5,74 USD/g (−3,78 %) gegenüber KW19
  • Wichtigstes Ereignis: Dienstag, 12.05.: US-Verbraucherpreisindex steigt im Jahresvergleich auf 3,8 Prozent, über den erwarteten 3,7 Prozent. Zinssenkungs-Hoffnungen sinken. Gold gibt nach.
  • Überraschung der Woche: Mittwoch, 13.05.: US-Erzeugerpreisindex steigt um 1,4 Prozent gegenüber dem Vormonat, erwartet wurden 0,5 Prozent. Mehr als doppelt so stark wie prognostiziert. Gold fällt weiter.
  • Geopolitik: Trump trifft Xi Jinping in Peking. China bietet Hilfe im Iran-Krieg an. USA und China sprechen sich für Öffnung der Straße von Hormus aus. Gold reagiert kaum.

Die Preisentwicklung im Detail

Vier Verlusttage in Folge. Nur der Montag zeigte ein kleines Plus. Danach jeden Tag tiefer. Der schwerste Einzelverlusttag war der Freitag mit minus 2,33 Prozent. Die Wochenspanne zwischen dem höchsten und dem tiefsten Tageskurs betrug 7,63 Dollar. In KW19 waren es 8,38 Dollar, in KW18 waren es 6,63 Dollar. Der Markt bewegte sich, diesmal konsequent nach unten.

TagDatumSchlusskursVeränderung
Montag11.05.2026152,19 USD/g+0,20 %
Dienstag12.05.2026151,54 USD/g−0,43 %
Mittwoch13.05.2026150,69 USD/g−0,56 %
Donnerstag14.05.2026149,64 USD/g−0,70 %
Freitag15.05.2026146,15 USD/g−2,33 %

Alle Angaben auf Basis der XETRA-GOLD-Schlusskurse (Quelle: Deutsche Börse). Umrechnung: USD/g = USD/oz ÷ 31,1034768.

Montag, 11.05. – 152,19 USD/g (+0,20 %)

Ein ruhiger Start. Gold legte knapp zu, gestützt durch anhaltende Spannungen im Nahen Osten. Iran hatte den US-Verhandlungsvorschlag vom Wochenende als völlig inakzeptabel zurückgewiesen. Trump nannte die Waffenruhe mit Iran so schwach wie noch nie. Die USA verhängten weitere Sanktionen gegen Teheran. Gold stieg leicht auf 152,19 USD/g.

Aus China kamen am frühen Morgen zwei Inflationszahlen. Der chinesische Verbraucherpreisindex misst, wie stark die Preise für Alltagsgüter und Dienstleistungen in China gestiegen sind. Er legte im Jahresvergleich um 1,2 Prozent zu, erwartet wurden 0,9 Prozent. Der chinesische Erzeugerpreisindex misst die Preisentwicklung auf Herstellerebene, bevor Waren den Handel erreichen. Er stieg um 2,8 Prozent im Jahresvergleich, erwartet wurden 1,7 Prozent. Im Vormonat lag er noch bei 0,5 Prozent. Ein deutlicher Sprung. Steigende Produktionskosten in China landen früher oder später in den Regalen weltweit, auch in deutschen Supermärkten.

Aus den USA kamen am Nachmittag die Inflationserwartungen der Federal Reserve Bank of Cleveland, einer monatlichen Schätzung, wie stark die Preise in den USA in den kommenden zwölf Monaten steigen werden. Wert: 3,7 Prozent. Im Vormonat lagen sie bei 3,1 Prozent. Ein deutlicher Anstieg. Das war das erste Warnsignal der Woche. Gold schloss bei 152,19 USD/g.

Dienstag, 12.05. – 151,54 USD/g (−0,43 %)

Der Tag, der die Woche entschied. Um 14:30 Uhr deutscher Zeit kamen die US-Inflationsdaten für April.

Der US-Verbraucherpreisindex misst monatlich, wie stark die Preise für einen typischen Warenkorb in den USA gestiegen sind. Er stieg im Jahresvergleich um 3,8 Prozent, erwartet wurden 3,7 Prozent. Im Vormonat lag er bei 3,3 Prozent. Die Kernrate der Inflation, also der Verbraucherpreisindex ohne die schwankungsanfälligen Energie- und Lebensmittelpreise, stieg im Monatsvergleich um 0,4 Prozent, erwartet wurden 0,3 Prozent.

Beides lag über den Erwartungen. Das ist schlecht für Gold, und zwar aus einem Grund, der zunächst überraschend klingt. Inflation gilt eigentlich als gut für Gold: Wer Ersparnisse schützen will, kauft Gold, weil es seinen Wert behält, während Papiergeld an Kaufkraft verliert. Das stimmt langfristig. Kurzfristig aber dominiert ein anderer Mechanismus. Höhere Inflation bedeutet: Die US-Notenbank Fed hat keinen Spielraum, die Zinsen zu senken. Hohe Zinsen bedeuten: Staatsanleihen und Festgeld werfen mehr ab. Gold, das selbst keine Zinsen zahlt, verliert seinen relativen Vorteil.

Für Sparerinnen und Sparer in Deutschland, Österreich und der Schweiz bedeutet das: Solange die Inflation in den USA hoch bleibt, bleibt auch der Druck auf die Fed hoch. Und solange die Fed die Zinsen hochhält, bleibt der Dollar stark. Ein starker Dollar macht Gold für Europäerinnen und Europäer rechnerisch teurer, weil Gold weltweit in Dollar gehandelt wird.

Positiv fiel an diesem Tag der ZEW-Konjunkturerwartungsindex auf, eine monatliche Umfrage unter rund 350 deutschen Finanzexperten zu ihren Erwartungen an die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland in den kommenden sechs Monaten. Der Wert stieg auf minus 10,2 Punkte, erwartet wurden minus 19,2. Immer noch negativ, aber deutlich weniger pessimistisch als prognostiziert. Dasselbe Bild für die Eurozone: minus 9,1 statt der erwarteten minus 21,6. Bessere Wirtschaftszuversicht in Europa bedeutet jedoch weniger Druck auf die Europäische Zentralbank, die Zinsen zu senken. Auch das belastet Gold. Gold schloss bei 151,54 USD/g.

Mittwoch, 13.05. – 150,69 USD/g (−0,56 %)

Einen Tag nach dem Verbraucherpreisindex kamen die Erzeugerpreise, und die Überraschung war noch größer.

Der US-Erzeugerpreisindex misst, wie stark die Preise steigen, die Hersteller für ihre Produkte verlangen, bevor diese den Handel erreichen. Er stieg im April um 1,4 Prozent gegenüber dem Vormonat, erwartet wurden 0,5 Prozent. Fast dreimal so stark wie prognostiziert. Die Kernrate des Erzeugerpreisindexes, also ohne Energie und Lebensmittel, stieg um 1,0 Prozent, erwartet wurden 0,3 Prozent. Mehr als dreimal so stark.

Was Hersteller mehr zahlen, landet früher oder später bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern. Der Erzeugerpreisindex ist damit ein Frühindikator für künftige Inflation: Wer heute mehr für Rohmaterial und Vorprodukte zahlt, gibt die Kosten in den nächsten Monaten weiter. Zwei Tage nach dem überraschend hohen Verbraucherpreisindex kam damit das nächste Signal. Die Inflation in den USA ist hartnäckiger als erwartet. Die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen der Fed sank weiter.

In Brüssel veröffentlichte die Europäische Kommission das Wirtschaftsbulletin der Europäischen Zentralbank. Das Bruttoinlandsprodukt der Eurozone, also der Gesamtwert aller in der Eurozone produzierten Güter und Dienstleistungen, stieg im ersten Quartal 2026 um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Erwartet wurden ebenfalls 0,1 Prozent. Europa wächst, aber kaum.

Trump traf am Mittwoch in Peking ein, um Xi Jinping zu treffen. Der Markt wartete auf Signale aus dem Gipfel. Gold schloss bei 150,69 USD/g.

Donnerstag, 14.05. – 149,64 USD/g (−0,70 %)

Der Trump-Xi-Gipfel in Peking lieferte die erwarteten diplomatischen Signale. Xi Jinping bot Hilfe im Iran-Krieg an. USA und China sprachen sich gemeinsam für eine Öffnung der Straße von Hormus aus.

Gold fiel trotzdem. In KW19 hatte ein ähnliches Signal, Trumps Ankündigung eines Iran-Deals, noch ein Plus von 3,10 Prozent ausgelöst. Diesmal passierte das Gegenteil. Der Unterschied: In KW19 waren die Zinshoffnungen noch intakt. Nach den Inflationsdaten von Dienstag und Mittwoch waren sie es nicht mehr. Hormus-Öffnung bedeutet weniger Öl-Engpass, weniger Inflation, die Fed könnte Zinsen senken, Gold würde profitieren. So lautete die Logik in KW19. In KW20 glaubt der Markt dieser Kette nicht mehr, weil die Inflation schon zu stark gestiegen ist, um durch einen Ölpreisrückgang allein unter Kontrolle zu kommen.

Aus den USA kamen die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe: 211.000 neue Anträge in der Woche bis zum 10. Mai, erwartet wurden 205.000. Mehr Menschen als prognostiziert meldeten sich arbeitslos. Ein leicht schwächeres Signal aus dem US-Arbeitsmarkt. Es reichte nicht, die Dynamik umzukehren.

Dazu kamen die US-Importpreise für April: plus 1,9 Prozent gegenüber dem Vormonat, erwartet wurden 1,0 Prozent. Fast doppelt so stark. Importierte Güter werden teurer, ein weiterer Hinweis, dass die Inflation in den USA von mehreren Seiten kommt. Gold schloss bei 149,64 USD/g.

Freitag, 15.05. – 146,15 USD/g (−2,33 %)

Der schwerste Verlusttag der Woche. Gold fiel um 2,33 Prozent. Die Deutsche Börse meldete um 11:26 Uhr: Goldpreis gibt nach, auch Silber und Industriemetalle unter Druck. Kein Einzelereignis löste den Rückgang aus. Es war die Summe der Woche.

Aus dem Iran kam keine Entspannung. Die Straße von Hormus sei aus Irans Sicht nur für Feinde gesperrt, erklärte Teheran am Freitagmittag. Das ist keine Einigung, das ist eine Bedingung. Diesel in Deutschland stieg wieder über 2 Euro je Liter. Die Spritpreise, die in den Wochen zuvor dank des Tankrabatts und fallender Ölpreise gesunken waren, zogen erneut an.

Aus den USA kamen starke Wirtschaftsdaten. Der Empire State Manufacturing Index, eine monatliche Umfrage der Federal Reserve Bank of New York unter Fabrikbetreibern im US-Bundesstaat New York zu ihrer aktuellen Geschäftslage, lag bei 19,6 Punkten, erwartet wurden 7,3 Punkte. Fast dreimal so stark wie prognostiziert. Die US-Industrieproduktion stieg im April um 0,7 Prozent gegenüber dem Vormonat, erwartet wurden 0,3 Prozent. Die Kapazitätsauslastung, also der Anteil der verfügbaren Produktionskapazitäten, der tatsächlich genutzt wird, stieg auf 76,1 Prozent, erwartet wurden 75,8 Prozent.

Starke US-Wirtschaft, hartnäckige Inflation, keine glaubwürdige Entspannung am Golf. Gold schloss bei 146,15 USD/g. Das Tagestief lag bei 145,02 USD/g, ein Niveau, das KW18 und KW19 bereits kannten.

Wochenhoch und Wochentief – Was steckt dahinter?

Wochenhoch: 152,65 USD/g am Montag

Das Tageshoch von 152,65 USD/g entstand am Montag, dem einzigen grünen Tag der Woche. Von dort verlief die Kurve vier Tage lang nach unten. Das Wochenhoch war zugleich der Abschied vom Niveau über 152 Dollar, das Gold in den Folgetagen nicht mehr erreichte.

Wochentief: 145,02 USD/g am Freitag, dritter Test derselben Zone

145,02 USD/g am Freitagnachmittag. Das ist das dritte Mal innerhalb von drei Wochen, dass Gold diese Zone berührt. In KW18 lag das Wochentief bei 145,04 USD/g. In KW19 bei 144,78 USD/g. In KW20 bei 145,02 USD/g.

Dreimal dieselbe Marke, dreimal fanden sich Käufer. In der Chartanalyse (der Auswertung von Kursverläufen und Preismustern) gilt eine Zone, die mehrfach getestet und gehalten wird, als starke Unterstützungszone: ein Bereich, in dem regelmäßig Käufer einsteigen und den Kurs stützen. Je öfter ein Niveau hält, desto mehr Aufmerksamkeit bekommt es. Bricht Gold mit einem Schlusskurs dauerhaft unter 144 Dollar, ist das ein anderes Signal. Bisher hält die Zone. Zum dritten Mal.

Dienstag und Mittwoch: Zwei Inflationsschocks in 48 Stunden

Zwei Tage. Zwei Datenpunkte. Beide massiv über den Erwartungen. Zusammen haben sie KW20 für Gold entschieden.

Dienstag: Der US-Verbraucherpreisindex stieg im Jahresvergleich auf 3,8 Prozent, erwartet wurden 3,7 Prozent. Mittwoch: Der US-Erzeugerpreisindex stieg im Monatsvergleich um 1,4 Prozent, erwartet wurden 0,5 Prozent. Die Kernrate des Erzeugerpreisindexes, ohne Energie und Lebensmittel, stieg um 1,0 Prozent statt der erwarteten 0,3 Prozent.

Warum sind das schlechte Nachrichten für Gold, wenn Inflation eigentlich für Gold spricht? Weil der kurzfristige Zinsmechanismus den langfristigen Inflationsschutz überlagert. Langfristig stimmt: Wer Geld in Gold anlegt, schützt es gegen Inflation. Das haben Jahrzehnte gezeigt. Kurzfristig aber schauen die Märkte auf die Fed. Und die Fed reagiert auf Inflation mit hohen Zinsen. Hohe Zinsen bedeuten: Eine deutsche Staatsanleihe wirft 3 bis 4 Prozent Zinsen ab. Gold wirft null ab. Wer Gold hält statt Anleihen, verzichtet auf diese Erträge. Je länger die Zinsen hoch bleiben, desto mehr kostet das Halten von Gold.

Für Inge aus Dortmund bedeutet das: Ihr Tagesgeldkonto bei der Sparkasse zahlt gerade mehr als in Jahren. Gold zahlt weiterhin nichts. Das macht Gold als kurzfristige Alternative weniger attraktiv, auch wenn es langfristig seinen Wert behält. Beide Aussagen sind gleichzeitig wahr. Der Markt entscheidet täglich, welcher Zeithorizont gerade dominiert.

Der Montag hatte bereits ein Warnsignal geliefert: Die Inflationserwartungen der Federal Reserve Bank of Cleveland stiegen von 3,1 auf 3,7 Prozent. Drei Tage in Folge steigende Inflationssignale. Das war das Muster von KW20.

Trump in Peking: Xi bietet Hilfe an, Gold fällt trotzdem

Donnerstag, 14. Mai. Trump trifft Xi Jinping in Peking. China bietet Hilfe im Iran-Krieg an. USA und China sprechen sich gemeinsam für eine Öffnung der Straße von Hormus aus. Das klingt nach einer Nachricht, die Gold steigen lässt.

In KW19 hatte genau diese Logik funktioniert: Entspannung am Golf bedeutet weniger Öl-Engpass, niedrigere Energiepreise, weniger Inflation, mehr Spielraum für Zinssenkungen der Fed, bessere Aussichten für Gold. Am Mittwoch, dem 6. Mai, hatte das zu einem Tagesplus von 3,10 Prozent geführt.

In KW20 funktionierte die Logik nicht. Gold fiel an beiden Tagen, Donnerstag und Freitag. Der Unterschied zwischen KW19 und KW20 liegt in den Inflationsdaten. In KW19 waren die Zinshoffnungen noch intakt. In KW20 hatten Dienstag und Mittwoch diese Hoffnungen bereits beschädigt. Erzeugerpreisindex dreimal höher als erwartet, Verbraucherpreisindex über Prognose. Das lässt sich nicht durch eine diplomatische Ankündigung kompensieren.

Freitag machte es vollends klar: Iran erklärte, die Straße von Hormus sei aus seiner Sicht nur für Feinde gesperrt. Das ist keine Einigung, das ist eine Bedingung. Diesel in Deutschland stieg wieder über 2 Euro. Der Tankrabatt hält die Preise nicht dauerhaft unten, wenn das Ölangebot knapp bleibt.

Klar ist: Was in der Straße von Hormus passiert, landet innerhalb von Tagen an der Zapfsäule. Und was an der Zapfsäule steigt, zieht die gesamte Inflation mit, Heizöl, Transport, Lebensmittelpreise. Das hält die Europäische Zentralbank unter Druck. Und das hält Gold in einem schwierigen Umfeld: einerseits Inflationsschutz, andererseits Zinsnachteil.

Fazit und Ausblick auf KW21

Gold hat in KW20 3,78 Prozent verloren, der größte Wochenverlust seit mehreren Wochen. Zwei Inflationsüberraschungen in 48 Stunden haben die Zinssenkungserwartungen gedrückt. Ohne diese Erwartungen fehlt Gold der wichtigste kurzfristige Treiber. Die Unterstützungszone bei 144 bis 145 USD/g wurde jetzt zum dritten Mal getestet und hat gehalten. Ob das reicht, wird KW21 zeigen.

In KW21 stehen folgende Termine im Kalender:

  • Iran-Verhandlungen: Teheran hat den US-Vorschlag als inakzeptabel bezeichnet. China hat Hilfe angeboten. Wie beide Signale zusammenpassen, ist noch offen. Jede Meldung aus den Gesprächen bewegt Öl und Gold sofort.
  • Fed-Redner: Nach den überraschenden Inflationsdaten aus KW20 werden mehrere Mitglieder der US-Notenbank erwartet. Ihre Aussagen zu Zinsen und Inflation werden genau beobachtet. Klingt jemand hawkischer als erwartet, also bereit, die Zinsen länger hochzuhalten, gerät Gold unter weiteren Druck.
  • Einkaufsmanagerindizes für Mai (Flash PMIs): Die ersten Schnellschätzungen für Mai zeigen, wie Industrie und Dienstleistungssektor in Europa und den USA in den Monat gestartet sind. Schwächere Werte könnten die Zinssenkungserwartungen wieder beleben und Gold stützen.
  • Ölpreis und Tankrabatt in Deutschland: Diesel ist in KW20 wieder über 2 Euro gestiegen. Indien hat erstmals seit Beginn des Iran-Kriegs die Spritpreise erhöht, ein Signal, dass die Energiekosten auch in Asien steigen. Bleibt der Ölpreis hoch, bleibt der Inflationsdruck global.
  • Unterstützungszone bei 144 bis 145 USD/g: Drei Mal getestet, drei Mal gehalten. Ein Schlusskurs darunter wäre ein neues Signal.

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Quellen: Deutsche Börse (XETRA-GOLD, Kurshistorie 11.-15.05.2026), Forex Factory (Wirtschaftskalender KW20, HIGH IMPACT Events: China CPI y/y, China PPI y/y, Cleveland Fed Inflation Expectations, German Final CPI m/m, German ZEW Economic Sentiment, ZEW Economic Sentiment, Core CPI m/m, CPI m/m, CPI y/y, Core PPI m/m, PPI m/m, Crude Oil Inventories, Unemployment Claims, Import Prices m/m, Empire State Manufacturing Index, Capacity Utilization Rate, Industrial Production m/m), Deutsche Boerse Live-Rohstoff-Newsfeed (11.-15.05.2026)
Stand: 15.05.2026 | KW20 | ALLE PREISE IN US-DOLLAR | Umrechnung: USD/g = USD/oz / 31,1034768

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