TL;DR – Das Wichtigste in Kürze

  • Was ist Bruchgold? Kaputter, zerkratzter oder ungenutzter Goldschmuck – nur der Goldgehalt zählt, der Zustand ist egal
  • Was zählt alles dazu? Kaputte Ketten, einzelne Ohrringe, verbogene Ringe, defekte Uhren, alte Broschen, Zahngold
  • Wert-Berechnung: Gewicht × Goldgehalt (333/585/750/999) × aktueller Goldpreis
  • Goldbrief zahlt: Bis zu 95% des Börsenpreises – unabhängig vom Zustand des Schmucks
  • Verkaufsprozess: Versicherter Versand bis 10.000€, Bewertung in 24h, Auszahlung sofort
  • Jetzt Wert berechnen mit unserem Goldrechner

1. Was ist Bruchgold?

Der Begriff „Bruchgold“ klingt erst mal nach kaputtem Schmuck – und das stimmt auch teilweise. Aber die Definition ist breiter.

Bruchgold ist alles Gold, das seinen ursprünglichen Zweck nicht mehr erfüllt. Der entscheidende Punkt: Der Zustand spielt keine Rolle.

Was zählt alles als Bruchgold?

  • Kaputte Halsketten (gerissene Glieder, defekte Verschlüsse)
  • Einzelne Ohrringe ohne Partner
  • Verbogene oder zerkratzte Ringe
  • Defekte Golduhren (Gehäuse und Armband)
  • Alte Broschen, die niemand mehr trägt
  • Zahngold nach der Behandlung
  • Goldschmuck ohne sichtbaren Stempel

Bei Bruchgold interessiert nur noch der Materialwert. Das Gold wird in den allermeisten Fällen eingeschmolzen. Deshalb ist egal, ob der Ring zerbrochen, zerkratzt oder perfekt aussieht – ein kaputter 585er Ring mit 5 Gramm ist genauso viel wert wie ein makelloser 585er Ring mit 5 Gramm.

Was bedeutet „585er“? Das ist der Stempel, der bei den meisten Schmuckstücken eingeprägt ist – typischerweise auf der Ringinnenseite oder am Kettenverschluss. Die Zahl verrät den Goldgehalt: 585 = 58,5% reines Gold. Andere häufige Stempel sind 333, 750 oder 999.

Aber Vorsicht: Nicht jedes Goldstück hat einen Stempel. Bei sehr filigranen Schmuckstücken (zu dünn zum Stempeln), sehr alten Erbstücken (vor 1888 gab es keine Stempelpflicht) oder Zahngold fehlt der Stempel komplett. Auch bei stark abgenutzten Ringen kann der Stempel weggeschliffen sein.

Kein Stempel? Kein Problem: Moderne Analysegeräte können den Goldgehalt auch ohne Stempel in Sekunden bestimmen – zerstörungsfrei und präzise.

2. Was ist mein Bruchgold wert?

Die Berechnung ist simpel. Der Wert hängt von drei Faktoren ab: Gewicht, Goldgehalt und aktueller Goldpreis.

Ein konkretes Beispiel

Sie haben eine alte Goldkette mit 585er Stempel, die 10 Gramm wiegt. Was ist die wert?

Schritt 1: Reines Gold berechnen
Der Stempel 585 bedeutet 58,5% Goldanteil. Von den 10 Gramm sind also 5,85 Gramm reines Gold. Der Rest sind Kupfer, Silber oder andere Metalle für die Legierung.

Schritt 2: Mit Goldpreis multiplizieren
Im Januar 2026 liegt der Goldpreis bei etwa 134,75 Euro pro Gramm Feingold.

Rechnung: 5,85 g × 134,75 € = 788,29 €

Das wäre der theoretische 100%-Wert – der Börsenkurs, zu dem Gold gehandelt wird.

Warum zahlen Händler weniger als der Börsenkurs?

In der Praxis zahlt kein Ankäufer den vollen Börsenkurs. Das liegt an realen Kosten:

  • Scheideanstalten verlangen Gebühren fürs Einschmelzen
  • Der Händler trägt das Goldpreis-Risiko
  • Prüfung und Verwaltung kosten Geld

Die Auszahlungsquote liegt zwischen 60% und 95% des Goldwerts.

Der Unterschied nach Ankäufer:

  • Lokale Juweliere: 70-80%
  • Pfandhäuser: 50-70%
  • Online-Ankäufer: bis zu 95%

Online-Ankäufer zahlen mehr, weil sie durch große Mengen bessere Konditionen bei Scheideanstalten bekommen.

Unser Beispiel weitergerechnet:

  • Bei 95%: 748,88 €
  • Bei 70%: 551,80 €

Das ist ein Unterschied von fast 200 Euro bei nur 10 Gramm. Deshalb lohnt sich der Vergleich.

Die wichtigsten Stempel

StempelGoldanteil10g FeingoldWert bei 95%*
33333,3%3,33g~426 €
58558,5%5,85g~749 €
75075%7,5g~960 €
99999,9%9,99g~1.280 €

*Bei Goldpreis 134,75€/g, Januar 2026

Sie müssen nicht selbst rechnen. Nutzen Sie unseren Goldrechner – dort geben Sie nur Gewicht und Stempel ein, und Sie sehen sofort den aktuellen Wert.

Falls Sie genau wissen wollen, welche Kosten beim Goldankauf entstehen, lesen Sie unseren Artikel Wie viel wird beim Goldankauf abgezogen.

3. So verkaufen Sie Ihr Bruchgold

Der Verkauf läuft in drei einfachen Schritten ab.

Schritt 1: Kostenlose Ersteinschätzung

Wiegen Sie Ihr Bruchgold mit einer Küchenwaage (0,1 Gramm Genauigkeit reicht). Prüfen Sie den Stempel – meist auf der Innenseite von Ringen oder am Verschluss von Ketten. Die gängigen Stempel sind 333, 585, 750 oder 999.

Nutzen Sie unseren Goldrechner: Gewicht und Stempel eingeben – fertig. Sie sehen sofort den ungefähren Wert. Die Berechnung basiert auf dem Live-Goldpreis.

Falls Sie keinen Stempel finden, kein Problem – wir prüfen das kostenlos für Sie.

Schritt 2: Versicherter Versand

Fordern Sie unsere kostenlose Versandtasche an. Diese ist bis 10.000 Euro versichert – für Sie ohne Kosten.

Verpacken Sie Ihr Gold sicher (in Luftpolsterfolie oder Zeitungspapier), stecken Sie es in die Versandtasche und geben Sie sie bei DHL ab. DHL-Tracking inklusive – Sie können die Sendung online verfolgen.

Bei großen Mengen: Ab 10.000 Euro Wert holen wir die Sendung kostenlos bei Ihnen ab.

Schritt 3: Prüfung und Angebot

Sobald Ihre Sendung eintrifft, prüfen wir den Goldgehalt mit Röntgenfluoreszenz-Analyse (XRF). Diese Methode ist zerstörungsfrei – Ihr Gold bleibt unversehrt.

Innerhalb von 24 Stunden erhalten Sie unser detailliertes Angebot per E-Mail oder Telefon:

  • Gewicht jedes Stücks
  • Goldgehalt (Legierung)
  • Berechneter Wert
  • Gesamtsumme

Wenn Ihnen das Angebot zusagt: Bestätigen Sie per Klick. Wir überweisen sofort. Geld meist innerhalb 2-3 Werktagen auf Ihrem Konto.

Wenn nicht: Wir schicken Ihr Gold kostenlos und versichert zurück. Kein Risiko, keine versteckten Kosten.

Warum Goldbrief?
Wir zahlen bis zu 95% des Goldwerts – deutlich mehr als lokale Händler. Über 100.000 zufriedene Kunden, transparent, börsennotiertes Familienunternehmen.

4. Die verschiedenen Goldlegierungen im Detail

Reines Gold ist zu weich für Schmuck – es würde sich sofort verbiegen. Deshalb wird Gold mit anderen Metallen wie Kupfer, Silber oder Palladium gemischt. Der Stempel verrät, wie viel reines Gold enthalten ist.

333er Gold – die Einstiegslegierung

Goldgehalt: 33,3% reines Gold.

Das ist der niedrigste Goldgehalt, der in Deutschland noch als Gold verkauft werden darf. Sie finden 333er Gold häufig bei günstigem Modeschmuck oder älteren Erbstücken aus den 1950er-1980er Jahren.

Die Farbe ist blasser als bei höheren Legierungen – nur ein Drittel ist Gold. Trotzdem wertvoll: 10 Gramm enthalten 3,33 Gramm Feingold, etwa 426 Euro wert (bei 95% Auszahlung).

585er Gold – der deutsche Standard

Goldgehalt: 58,5% reines Gold.

Das ist die häufigste Legierung in Deutschland. International als 14 Karat bezeichnet. Die meisten Eheringe, Ketten und Armbänder bestehen aus 585er Gold.

Die Legierung bietet gute Balance: robust genug für den Alltag, wertvoll genug dass sich der Kauf lohnt. Die Farbe ist kräftiger als bei 333er Gold.

10 Gramm enthalten 5,85 Gramm Feingold – etwa 749 Euro wert (bei 95% Auszahlung).

Interessant: In den USA ist 14 Karat der absolute Standard. In Europa variiert die Beliebtheit – Deutschland liebt 585er, Italien bevorzugt 750er.

750er Gold – die hochwertige Variante

Goldgehalt: 75% reines Gold.

International heißt diese Legierung 18 Karat. Besonders beliebt in Italien, Frankreich und der Schweiz. Die Farbe ist deutlich intensiver, das Metall fühlt sich weicher an.

Der Nachteil: Das Gold verkratzt leichter. Für täglich getragene Ringe ist 585er oft praktischer.

10 Gramm enthalten 7,5 Gramm Feingold – etwa 960 Euro wert (bei 95% Auszahlung).

999er Feingold – fast rein

Goldgehalt: 99,9% reines Gold.

Diese Reinheit finden Sie vor allem bei Goldbarren oder Anlagemünzen. Als Schmuck ist Feingold selten – es ist extrem weich. Ein Ring aus 999er Gold würde sich beim Händedruck verbiegen.

Ausnahme: In Asien (China, Thailand, Indien) wird Schmuck aus hochreinem Gold geschätzt. Kulturell hat das dort andere Bedeutung als in Europa.

10 Gramm Feingold sind etwa 1.280 Euro wert (bei 95% Auszahlung).

Die Farbvarianten

Weißgold, Gelbgold und Rotgold sind keine eigenen Legierungen – nur Farbvarianten.

Weißgold: Entsteht durch Palladium oder Nickel. Ergibt die silberne Farbe. Oft zusätzlich mit Rhodium beschichtet für helleren Glanz.

Rotgold/Roségold: Bekommt seine Färbung durch höheren Kupferanteil. Je mehr Kupfer, desto röter.

Gelbgold: Die natürliche Goldfarbe. Je höher der Goldgehalt, desto kräftiger das Gelb.

Für den Wert spielt die Farbe keine Rolle. Ein 585er Weißgoldring ist genauso viel wert wie ein 585er Gelbgoldring mit gleichem Gewicht.

Mehr Details zu Legierungen finden Sie in unserem Artikel Karat Gold – Die Maßeinheit für Gold.

5. Warum wird Bruchgold eingeschmolzen?

Die Antwort: Weil es wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll ist.

Gold lässt sich beliebig oft recyceln, ohne Qualität zu verlieren. Das Gold in Ihrem alten Ring könnte schon mehrere Leben hinter sich haben – vielleicht war es vor 100 Jahren eine Taschenuhr, davor eine byzantinische Münze, im Mittelalter ein Kelch.

Alles Gold, das jemals gefördert wurde, existiert noch irgendwo. Gold verrostet nicht, verrottet nicht, verschwindet nicht. Es wechselt nur die Form.

Der Weg vom Ring zum Barren

Nach dem Ankauf wird Bruchgold sortiert. Die verschiedenen Legierungen (333er, 585er, 750er) werden getrennt. Dann geht es zur Scheideanstalt – spezialisierte Unternehmen fürs Einschmelzen.

Der Prozess:

  • Gold wird bei ca. 1.064°C geschmolzen
  • Verunreinigungen werden entfernt
  • Übrig bleibt reines Feingold (999er)
  • Dieses wird neu legiert je nach Bedarf

Das frisch legierte Gold wird zu Schmuck, Barren, Münzen oder Industriegold. Der Kreislauf schließt sich.

Gold verliert dabei keine Qualität. Die Atome bleiben Gold – egal wie oft eingeschmolzen.

Recycling schlägt Bergbau

Goldförderung in Minen ist extrem aufwändig:

  • Durchschnittlich 2,5 Tonnen Gestein für 1 Gramm Gold
  • Einsatz giftiger Chemikalien (Cyanid, Quecksilber)
  • Massive Landschaftszerstörung
  • Hoher Energie- und Wasserverbrauch

Recyceltes Gold ist deutlich umweltfreundlicher. Minimaler Energieaufwand, keine Minen, keine Giftstoffe.

Interessante Zahl: Etwa ein Drittel der weltweiten Goldnachfrage wird mittlerweile durch Recycling gedeckt. Tendenz steigend.

Wer sein Bruchgold verkauft, leistet indirekt einen Beitrag zur Nachhaltigkeit.

6. Wann sollte ich verkaufen?

Die klassische Frage: Jetzt verkaufen oder warten? Die ehrliche Antwort: Das kann niemand mit Sicherheit vorhersagen.

Der Goldpreis schwankt täglich. Beeinflusst von Weltwirtschaft, Inflation, Zinsen und Krisen. Den perfekten Moment trifft fast niemand.

Die pragmatische Antwort

Verkaufen Sie, wenn Sie das Geld brauchen oder sinnvoll nutzen können.

Wer auf den absolut höchsten Goldpreis wartet, wartet möglicherweise Jahre. Oder verpasst den Moment, weil der Preis vorher fällt.

Im Januar 2026 steht Gold nahe dem Allzeithoch. Klingt nach gutem Zeitpunkt. Aber niemand weiß, ob nächstes Jahr der Preis noch höher steht.

Was wir wissen:

  • Gold entwickelt sich langfristig tendenziell nach oben
  • Nachfrage steigt (Schmuck, Industrie, Zentralbanken)
  • Angebot ist begrenzt (Goldförderung sinkt)

Mehr zur Goldpreisentwicklung in unserem Artikel Wie entsteht der Goldpreis.

Wenn Sie Zeit haben

Falls das Bruchgold in der Schublade liegt und nicht dringend ist, können Sie abwarten. Beobachten Sie den Preis über Wochen oder Monate mit unserem Goldrechner.

Hinweis zur Meldepflicht: Ab 2.000 Euro Verkaufswert müssen Sie sich ausweisen. Das ist keine Steuer – nur Geldwäsche-Prävention. Goldverkäufe sind meist steuerfrei nach einem Jahr Besitz. Mehr Details: Gold verkaufen – Meldepflicht.

Kleine Mengen nicht unterschätzen

Selbst ein einzelner Ring lohnt sich:

  • 5g 585er Gold: ca. 395€
  • 10g 750er Gold: ca. 960€
  • 15g 333er Gold: ca. 639€

(Bei 95% Auszahlung, Januar 2026)

Bei Goldbrief keine Mindestmenge, kostenloser versicherter Versand.

7. Häufige Fragen zu Bruchgold

Ist Bruchgold weniger wert?

Nein, Bruchgold ist nicht weniger wert als intaktes Gold mit gleicher Legierung und Gewicht. Ein kaputter 585er Ring mit 5 Gramm ist genauso viel wert wie ein perfekter 585er Ring mit 5 Gramm. Der Zustand spielt keine Rolle, weil Bruchgold eingeschmolzen wird. Nur der reine Goldgehalt zählt – deshalb zahlen seriöse Ankäufer für Bruchgold denselben Preis wie für unbeschädigtes Altgold.

Was ist der Unterschied zwischen Gold und Bruchgold?

Gold ist der Oberbegriff für das Edelmetall in allen Formen – von Barren über Münzen bis zu Schmuck. Bruchgold ist eine spezielle Kategorie: Es bezeichnet Gold, das seinen ursprünglichen Zweck nicht mehr erfüllt (kaputter Schmuck, einzelne Ohrringe, defekte Uhren). Der Hauptunterschied: Bei Anlagegold wie Barren oder Münzen zählt auch die Form, bei Bruchgold nur noch der reine Materialwert. Bruchgold wird deshalb fast immer eingeschmolzen.

Wieviel kann ich für Bruchgold verkaufen?

Der Verkaufspreis für Bruchgold hängt vom Gewicht und Goldgehalt ab. Bei 585er Bruchgold erhalten Sie aktuell etwa 75 Euro pro Gramm (bei 95% Auszahlung). Ein 10-Gramm-Ring bringt also rund 750 Euro. Bei 750er Gold sind es etwa 96 Euro pro Gramm, bei 333er Gold etwa 43 Euro pro Gramm. Die genaue Summe richtet sich nach dem aktuellen Goldpreis und der Auszahlungsquote des Ankäufers (typischerweise 60-95% des Goldwerts).

Was kostet 1 Gramm Bruchgold?

1 Gramm Bruchgold kostet je nach Legierung unterschiedlich viel. Bei 585er Bruchgold (58,5% Gold) zahlen Ankäufer aktuell etwa 75 Euro pro Gramm. 750er Bruchgold bringt circa 96 Euro pro Gramm, während 333er Bruchgold etwa 43 Euro pro Gramm wert ist. Diese Preise basieren auf einem Feingoldpreis von 134,75 Euro pro Gramm und einer Auszahlungsquote von 95%. Der exakte Preis schwankt täglich mit dem Goldkurs.

Was bekomme ich für 1 Gramm Bruchgold?

Sie bekommen für 1 Gramm Bruchgold je nach Legierung zwischen 43 und 128 Euro. Bei der häufigsten Legierung 585er Gold erhalten Sie etwa 75 Euro pro Gramm (bei 95% Auszahlung). Für 750er Gold bekommen Sie circa 96 Euro pro Gramm, für 333er Gold etwa 43 Euro pro Gramm. Der genaue Betrag hängt vom aktuellen Goldkurs und der Auszahlungsquote des Ankäufers ab. Nutzen Sie unseren Goldrechner für eine präzise Berechnung.

Was ist Bruchgold wert?

Der Wert von Bruchgold berechnet sich aus Gewicht mal Goldgehalt mal aktuellem Goldpreis. Ein 10-Gramm-Ring aus 585er Gold (58,5% Goldanteil) ist aktuell etwa 750 Euro wert bei 95% Auszahlung. Die Formel: 10g × 0,585 × 134,75 Euro Goldpreis × 0,95 Auszahlung = 749 Euro. Der Wert schwankt täglich mit dem Goldkurs. Entscheidend sind nur Gewicht und Goldgehalt – der Zustand spielt keine Rolle.

Was ist Bruchgold?

Bruchgold ist Gold, das seinen ursprünglichen Zweck nicht mehr erfüllt – also kaputter, ungenutzter oder beschädigter Goldschmuck. Dazu gehören zerbrochene Ketten, einzelne Ohrringe ohne Partner, verbogene Ringe, defekte Golduhren oder Zahngold. Der Begriff stammt daher, dass das Gold oft buchstäblich in die Brüche gegangen ist. Bei Bruchgold spielt der Zustand keine Rolle mehr, weil es eingeschmolzen wird. Es zählt nur der reine Materialwert basierend auf Gewicht und Goldgehalt.

Wie hoch ist der Goldpreis für Bruchgold?

Der Goldpreis für Bruchgold orientiert sich am aktuellen Börsenkurs für Feingold, der im Januar 2026 bei etwa 134,75 Euro pro Gramm liegt. Ankäufer zahlen jedoch nicht 100%, sondern typischerweise 60-95% dieses Werts. Bei 585er Bruchgold mit 58,5% Goldanteil ergibt das etwa 75 Euro pro Gramm (bei 95% Auszahlung). Bei 750er Gold sind es circa 96 Euro pro Gramm, bei 333er Gold etwa 43 Euro pro Gramm. Der Preis schwankt täglich mit dem Goldkurs.

Wie bewertet man Bruchgold?

Bruchgold wird nach Gewicht und Goldgehalt bewertet. Seriöse Ankäufer nutzen Röntgenfluoreszenz-Analyse (XRF) zur zerstörungsfreien Goldgehaltsbestimmung. Die Formel: Gewicht × Goldgehalt × aktueller Goldpreis × Auszahlungsquote. Beispiel: 10g Ring mit 585er Stempel = 5,85g Feingold × 134,75€ × 0,95 = 749€. Der Zustand spielt keine Rolle, da Bruchgold eingeschmolzen wird. Auch Steine werden separat bewertet – Schmucksteine meist wertlos, echte Diamanten zusätzlich vergütet.

Wie hoch ist der Ankaufspreis für 585er Bruchgold?

Der Ankaufspreis für 585er Bruchgold liegt aktuell bei etwa 75 Euro pro Gramm (bei 95% Auszahlung). Da 585er Gold 58,5% reines Gold enthält und der Feingoldpreis bei 134,75 Euro pro Gramm liegt, ergibt sich: 0,585 × 134,75€ × 0,95 = 75€ pro Gramm. Ein 10-Gramm-Ring bringt also rund 750 Euro. Bei niedrigerer Auszahlungsquote (70% bei lokalen Juwelieren) sind es nur etwa 55 Euro pro Gramm. Der Preis schwankt täglich mit dem Goldkurs.

Was ist mein Bruchgold wert? Der Rechner

Goldankauf

Unser Goldpreis

Gold verkaufen Rechner Euro

  • 8k
  • 14k
  • 18k
  • 20k
  • 22k
  • 24k
  • 1g

Bestellen Sie jetzt Ihren kostenlosen Goldbrief

Sicherer Prozess
Völlig kostenlos
Ihre Daten sind sicher.
Keine Verpflichtungen